Neuerscheinung: Einschnitte. Signaturen der Gewalt in textorientierten Medien

Einschnitte. Signaturen der Gewalt in textorientierten Medien
Dagmar von Hoff / Brigitte E. Jirku / António Sousa Ribeiro / Simonetta Sanna(Hrsg.): Einschnitte. Signaturen der Gewalt in textorientierten Medien

Würzburg: Königshausen & Neumann 2016.Literarische Texte sowie andere künstlerische und mediale Artefakte sind privilegierte Orte, um Gewalt differenziert auch als Mikrophänomen wahrzunehmen und der Ambiguität des Gewaltbegriffs gerecht zu werden. Die Untersuchungen in diesem Band widmen sich der Analyse von Mikrodimensionen, Doppeldeutigkeiten und ambivalenten Aspekten, die in Studien über den Bereich der Makrogewalt nicht ausreichend beachtet worden sind. Dabei geht es um ästhetische Diskurse, die versteckte Beziehungen zwischen verschiedenen Ausformungen von Gewalt offenlegen und Handlungen oder Teile von Handlungen überhaupt erst als gewaltsam entlarven. In den Blick geraten sommit feine Unterschiede und potentielle, sich im Verborgenen formierende Konfliktherde, womit einer 'Naturalisierung' von Gewaltphänomenen entgegengewirkt wird. Der Band Einschnitte. Signaturen der Gewalt in textorientierten Medien leistet damit einen Beitrag zur weiteren Ausdifferenzierung des Gewaltbegriffs.

Internationale Tagung: READing Violence

Veranstaltet von Prof. Dr. Dagmar von Hoff, Lena Wetenkamp (M.A.) und Prof. Dr. Brigitte Jirku, findet im Rahmen des DAAD-Programms „Hochschuldialog mit Südeuropa“, vom 24.-26. Oktober an der Universitat de València die internationale Tagung READing Violence: Ambivalenzen der Gewalt statt.

Tagungsprogramm

Neuerscheinung: Mediale Ambivalenzen / Ambivalente Medien

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Dagmar von Hoff (Hg.): Mediale Ambivalenzen / Ambivalente Medien.

Frankfurt/Main: Peter Lang 2016.

Die in diesem Band präsentierten Beiträge analysieren die Ambivalenz von Medien im Fokus medialer Transparenz, dem Mythos der Medien und den Digital Humanities. Die Eigenschaft der Medien, gleichzeitig Speicher, Mittler und Inhalt zu sein, zeigt ihre ambivalente Struktur. Medien lassen etwas erscheinen und bleiben dabei selbst unsichtbar. Diese Durchsichtigkeit und mediale Transparenz bestimmen die gegenwärtige Diskussion um eine medialisierte Welt. Den Medien wird entweder eine überwältigende Macht zugeschrieben oder aber es wird eine souveräne Herrschaft der Benutzer proklamiert. Auch im Bereich der neuen Informationstechnologien sind die Medien nicht mehr nur Hilfsmittel, um Wissen zu erzeugen, sondern ihre Nutzung verändert die Wissensgewinnung selbst.

08.07.2016: Forschungsworkshop

Im Rahmen des Zentrums Textorientierte Medien (TeM) findet am 08.07.2016 von 12:00 - 14:30 Uhr an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ein Forschungsworkshop statt.
Veranstaltungsort: Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, Raum 01-471.

Veranstaltungsprogramm

10.06.2015: VERLEIHUNG DER CASIMIRUS MAGNUS-MEDAILLE DURCH DIE KAZIMIERZ-WIELKI-UNIVERSITÄT BYDGOSZCZ

Auszeichnung_von Hoff

Für die erfolgreiche Realisierung des internationalen drittmittelfinanzierten Kooperationsprojekts „Transformationen. Neue Germanistische Perspektiven in Forschung und Lehre“ ist Frau Univ.-Prof. Dr. Dagmar von Hoff mit der Casimirus Magnus-Medaille der Uniwersytet Kazimierza Wielkiego Bydgoszcz (Polen) ausgezeichnet worden. Diese hohe Auszeichnung wird Personen verliehen, „die zur Entwicklung der Universität Bydgoszcz beigetragen oder ihr Ruhm gebracht haben“. Zusammen mit Univ.-Prof. Dr. Monika Szczepaniak von der Kazimierz-Wielki-Universität hat sie als Projektleiterin die Germanistische Institutspartnerschaft (GIP) initiiert, die von 2013 bis 2015 vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) aus Mitteln des Auswärtigen Amts gefördert wird. Im Rahmen dieses Projekts zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses (deutsche und polnische Promovenden) haben bisher drei Symposien stattgefunden, zwei Buchpublikationen erfolgen und weiterhin besteht ein intensiver Austausch der beteiligten Professoren und Promovenden zwischen Mainz und Bydgoszcz.

Pressemitteilung

20.-22.05.2015: INTERNATIONALER FORSCHUNGSWORKSHOP

Im Rahmen des vom DAAD geförderten Drittmittelprojekts „Einschnitte. Gewalt in textorientierten Medien der Moderne“ fand am Deutschen Institut der JGU ein Internationaler Forschungsworkshop „Gewalt und Entfremdung. Literarische und transmediale Übertretungen“ mit portugiesischen, spanischen und deutschen LiteraturwissenschaftlerInnen statt. Veranstaltet wurde dieser Workshop von Prof. Dr. Dagmar von Hoff und Lena Wetenkamp (M.A.) in Kooperation mit Prof. Dr. António Sousa Ribeiro (Universität Coimbra/Portugal). Keynote Speaker war Prof. Dr. Brigitte Jirku (Universität Valencia/Spanien).

Veranstaltungsprogramm

11.12.2014: EUROPÄISCHES FORSCHUNGSPROJEKT

"Es muss darum gehen, Gewalt zu lesen" Was können Literatur und Film, was können die verschiedenen Medien leisten, wenn es um die Aufdeckung von Gewaltstrukturen geht? Mit einem europäischen Netzwerk von Germanisten geht Univ.-Prof. Dr. Dagmar von Hoff vom Deutschen Institut der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) dieser Frage nach. Sie plädiert für eine internationale, interkulturelle und intermediale Öffnung der Germanistik.
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